Broschüre: Allergien vorbeugen, gesunde Entwicklung fördern

Mit unserer Broschüre möchten wir Ihnen erklären, worauf es bei einer Allergie vorbeugenden Ernährung ankommt und worauf Sie achten sollten, insbesondere, wenn in Ihrer Familie bereits gehäuft Allergien auftreten. Wir hoffen, dass wir mit unseren Empfehlungen dazu beitragen können, dass Ihrem Kind eine Allergiekarriere erspart bleibt und es gesund und unbeschwert aufwachsen kann.


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Allergien vorbeugen, gesunde Entwicklung fördern

Geprüfte HA-Nahrung


An der weltweit größten Studie zur Allergieprävention mittels verschiedener Hydrolysatnahrungen nahmen 2.252 Neugeborene mit familiärem Allergierisiko teil.

An wissenschaftliche Studien zum Nachweis des allergievorbeugenden Effekts von HA-Nahrungen werden besonders hohe Qualitätsanforderungen gestellt. Leider werden diese hohen Anforderungen von den meisten HA-Nahrungen bis heute nicht erfüllt. Letztlich hält bislang nur eine der moderat aufgespaltenen HA-Nahrungen (Beba HA) den geforderten wissenschaftlichen Prüfungen stand. Diese Hydrolysatnahrung überzeugte auch bei einer umfangreichen Vergleichsstudie verschiedener Hydrolysatnahrungen mit herkömmlicher Säuglingsmilchnahrung, der German Infant Nutrition Intervention Study, kurz GINI-Studie.

Die GINI-Studie, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert und gefördert wurde, sollte prüfen, ob mit allen Hydrolysatnahrungen die gleiche Wirkung erzielt werden kann. Gegenübergestellt wurden die Wirkungen von drei Hydrolysatnahrungen. Diese unterschieden sich hinsichtlich der Eiweißquellen (Kasein oder Molkenprotein) sowie in der Aufspaltung ihrer Eiweißbausteine, wobei eine der Nahrungen moderat, die beiden anderen stark aufgespalten waren. Bei einer der Hydrolysat nahrungen mit stark aufgespaltenen Eiweißbausteinen handelte es sich um eine therapeutische Spezialnahrung, die zur diätetischen Therapie bei einer Allergie gegen Kuhmilcheiweiß entwickelt wurde und nun u. U. zur Prävention eingesetzt wird.

Die Auswertungen der Ein-, Drei- und Sechs-Jahres-Ergebnisse zeigen die beachtlichen Unterschiede der verschiedenen HA-Nahrungen. Ganz offensichtlich scheint der Grad der Eiweißaufspaltung kein Kriterium für eine bessere Allergieprävention zu sein. Vielmehr kommt es auf das Eiweißhydrolysat, also die Aufspaltung an sich an. Eine deutlich messbare Senkung des Risikos für eine atopische Dermatitis im Alter von 1, 3 und 6 Jahren konnte nur mit zwei der getesteten HA-Nahrungen erzielt werden: der therapeutischen Spezialnahrung und der moderaten HA-Nahrung (Beba HA).

Diese Studie macht deutlich, dass für jedes Eiweißhydrolysat einer HA-Nahrung die allergiepräventive Wirkung in Studien belegt sein muss.

Das Allergierisiko gefährdeter Säuglinge kann ähnlich der Muttermilchernährung langfristig um bis zu 50 Prozent vermindert werden. Voraussetzung hierfür: Stillen und/oder die Verwendung einer in Studien möglichst ausführlich geprüften HA-Nahrung.