Willkommen
bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.!

Wer wir sind:

  • 1984 gegründet
  • von Patienten und Ärzten gemeinsam konzipiert
  • als gemeinnütziger Verein anerkannt
Unsere Ziele und Aufgaben:
  • Gesellschaftliches Verständnis für chronische Erkrankungen
  • Aufklärung und Information der Öffentlichkeit
  • Umfassende, individuelle Betreuung der Betroffenen
  • Interessenvertretung der Patienten
  • Unterstützung praxisorientierter Forschungsprojekte
  • Förderung präventiver Maßnahmen

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Mehr zum Thema in unserer Broschüre

Mit unserer Broschüre möchten wir Ihnen erklären, worauf es bei einer Allergie vorbeugenden Ernährung ankommt und worauf Sie achten sollten, insbesondere, wenn in Ihrer Familie bereits gehäuft Allergien auftreten. Wir hoffen, dass wir mit unseren Empfehlungen dazu beitragen können, dass Ihrem Kind eine Allergiekarriere erspart bleibt und es gesund und unbeschwert aufwachsen kann.


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Allergien vorbeugen - Allergieprävention

Allergierisiken minimieren

Die Zahl der Allergiker in Deutschland wächst beständig. Um Kindern eine Allergie-Karriere zu ersparen und ihre Chancen auf ein allergiefreies Leben zu verbessern, sollten sie in einem möglichst allergenarmen Umfeld aufwachsen. Ein weiterer Schwerpunkt der Allergievorbeugung ist die frühkindliche Ernährung. Sie schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich ein gesundes Abwehrsystem ausbilden kann.

Das Thema Allergien bei Kindern beschäftigt seit vielen Jahren Wissenschaftler und Gesundheitsexperten – und von Jahr zu Jahr auch immer mehr Eltern. Derzeit leiden etwa 17 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland an einer der allergischen Erkrankungen Heuschnupfen, Neurodermitis oder Asthma.

Verständlicherweise stellen sich deshalb viele werdende und junge Eltern die besorgte Frage: Wird auch unser Kind eine Allergie entwickeln? Diese Frage kann niemand beantworten. Trotz aller Fortschritte in der Allergieforschung ist es nicht möglich vorherzusagen, ob ein Kind an einer Allergie leiden wird oder nicht. Man weiß, dass es eine genetische Veranlagung für diese allergischen Erkrankungen gibt und dass das Risiko wächst, wenn bereits andere Familienmitglieder unter allergischen Erkrankungen leiden.

Die zweite, sich unmittelbar anschließende Frage lässt sich hingegen eindeutig beantworten: Können wir für unser Kind die Chancen auf ein allergiefreies Leben verbessern? Ja! Es gibt eine Reihe von vorbeugenden Maßnahmen, durch die sich das Allergierisiko reduzieren lässt.

  Ernährung

Die entscheidende Phase der Allergieprävention beginnt nach der Geburt, wenn sich das körpereigene Immunsystem entwickelt und gleichzeitig der erste Kontakt mit körperfremden Stoffen stattfindet. Dabei kann es auch zum ersten Kontakt mit potenziellen Allergenen kommen.

Im ersten Lebensjahr ist der Magen-Darm-Trakt die Haupteintrittspforte für Fremdstoffe. Aus diesem Grund liegt ein Schwerpunkt bei der Vorbeugung von Allergien auf der Ernährung des Säuglings.

  Allergenarmes Wohnumfeld

Neben der Ernährung des Säuglings und Kleinkindes beeinflussen Schadstoffe und Allergene aus der Luft das Allergierisiko. Deshalb sollte man Kindern unbedingt eine rauchfreie Umgebung ermöglichen. Rauchen, auch Passivrauchen, erhöht das Asthmarisiko. Weitere präventive Maßnahmen innerhalb der Wohnung richten sich vor allem gegen die Allergene von Hausstaubmilben, Haustieren, Pilz- und Schimmelsporen.

  Frühzeitige Allergiebehandlung

Sollten sich – allen Präventionsmaßnahmen zum Trotz – Anzeichen einer Allergie zeigen, so ist es wichtig, dass die Kinder frühzeitig einem Allergologen vorgestellt werden, der nach Bestätigung der Diagnose eine entsprechende Therapie einleiten wird. „Je eher Kinder mit Allergien behandelt werden, desto besser sind die Heilungschancen“, erklärt Professor Dr. Albrecht Bufe aus Bochum, Erster Vorsitzende der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA). Doch häufig, so die Erfahrung des Mediziners, gehen viele Eltern mit ihren allergiekranken Kindern erst spät oder gar nicht zum allergologisch tätigen Kinderarzt. So können die kleinen Patienten insgesamt nicht optimal medizinisch versorgt werden.